#48 Gedankenarbeit | Warum ist es sinnvoll, schmerzhafte Situationen aufzuarbeiten?

Manchmal erleben wir Situationen, die unangenehm oder sogar schmerzhaft sind – so sehr, dass wir alles daransetzen, sie schnell wieder zu vergessen. Auch gedanklich. Das ist eine natürliche Reaktion des Gehirns, immerhin ist es sein Job, uns vor Gefahren zu schützen – auch vor emotionalen. Doch ist das so gut? Man hört oft, dass man sich unangenehmen Erinnerungen stellen soll, ist da was dran? Und wenn ja, wie macht man das überhaupt? Darüber sprechen wir heute.

Wichtig: Wir sind keine Therapeutinnen, Psychologinnen oder Ärztinnen. Alles, was wir hier teilen, basiert auf unseren persönlichen Erfahrungen und dem Wissen, das wir uns über die Zeit selbst angeeignet haben. Wenn dich etwas davon betrifft oder beschäftigt, hol dir bitte professionelle Unterstützung.

Höre dir die aktuelle Folge an:

Gedankenarbeit beugt Spätfolgen vor

Wenn man unangenehme oder schmerzhafte Situationen wegdrückt, anstatt sie aufzuarbeiten, suchen sie sich ihren Weg.

Verdrängung kann ihren Zweck erfüllen – und bei schweren Traumata kann sie sogar lebensnotwendig sein.

Aber in den meisten Situationen sorgt sie dafür, dass die unangenehmen Gefühle sich anpassen und an anderen Stellen wieder auftauchen, wo man sie nicht erwartet.

Man „verschleppt“ die Emotion wie eine Erkältung und am Ende wird etwas daraus, was komplizierter ist als die ursprüngliche Situation.

Es gibt verschiedene Wege, eine Situation aufzuarbeiten

Welcher davon am besten funktioniert und sich gut anfühlt, ist von Person zu Person unterschiedlich.

Manchen hilft es, die Gedanken aufzuschreiben, andere reden mit Freunden, wieder andere ziehen eine KI zu Rate, um solche Themen einmal sanft an die Oberfläche zu holen.

Und selbstverständlich ist es immer möglich, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn alles andere nicht hilft.

Reden kann helfen

Über ein Thema zu reden kann manchmal sehr befreiend sein.

Gerade wenn man Konflikte mit einer bestimmten Person hat kann es helfen, es mit dieser Person zu besprechen – sofern man sich wohl genug fühlt.

Jedoch ist es wichtig sich vorher im Klaren darüber zu sein, was man erwarten kann. Die andere Person hat ein Recht auf ihre authentische Reaktion und egal wie diese ausfällt, sollte man bereit sein, damit umzugehen.


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