Trailer | Was euch hier erwartet
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
In der heutigen Folge freuen wir uns sehr, Cara K. Lynn bei uns begrüßen zu dürfen. Wir kennen sie bereits aus unserer gemeinsamen Arbeit beim Zeilenschlinger Podcast – und darüber hinaus gefühlt von jeder Buchmesse und Veranstaltung, die wir in den letzten Jahren besucht haben. Sie ist immer dabei, mit vielen Leuten vernetzt und begegnet der Buchbubble mit einer offenen und einladenden Attitüde. Unter anderem sprechen wir mit ihr über das Vernetzen, ihre persönlichen Höhen und Tiefen als Autorin mit ADHS und ihre aktuellen Herausforderungen.
Ich liebe es zu lesen. Seit ich Buchstaben entziffern kann, ist Lesen eines meiner liebsten Hobbies. Und das trifft sich gut, denn Lesen hat viele positive Effekte auf uns als Menschen und als Autorinnen.
In dieser Folge sprechen wir darüber welchen Einfluss es auf uns hat, wenn wir während des Schreibens Romane lesen, wann es förderlich und wann es schädlich sein kann und warum Lesen auch unabhängig vom Schreiben eine tolle Sache ist.
Es gibt Dinge, die will ich wirklich tun. Meinen Roman schreiben, zum Beispiel. Und gleichzeitig kann ich mich einfach nicht aufraffen, mich dran zu setzen. In einer früheren Folge habe ich mal erwähnt, dass intrinsische Motivation, also die Motivation, bei der man eine Tätigkeit um der Tätigkeit willen macht, für mich ein schwieriges Thema ist. Weil ich ohne Aussicht auf zusätzliche Belohnungen vermutlich nur noch essen, schlafen und fernsehen würde.
Aber stimmt das tatsächlich? Was ist intrinsische Motivation, was bedeutet das? Kann man etwas wirklich wollen und trotzdem nicht intrinsisch motiviert sein? Und wenn ja, kann man sich dazu bringen intrinsisch motiviert zu sein? Darüber sprechen wir in dieser Folge.
Warum fühlen wir uns oft so erschöpft, obwohl wir eigentlich nichts Großes entschieden haben? Warum fällt es morgens leichter, klare Entscheidungen zu treffen und abends ist schon die Frage nach dem Abendessen überfordernd? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Entscheidungen so viel Energie kosten, wo im Alltag überall Entscheidungen versteckt sind, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen, und wie wir uns das Entscheiden erleichtern können, ohne ständig gegen uns selbst zu arbeiten.
Gespickt mit eigenen Erfahrungen, Einsichten und Gedanken beleuchten wir hier das Thema Universal Design – also die Idee, Orte, Gegenstände, Apps oder anderes so zu gestalten, das sie für möglichst viele Leute nutzbar sind. Wie sieht so etwas bei ADHS aus? Hilft es allen oder bleiben Leute auf der Strecke? Was sind die Vor- und Nachteile und wo sind die Grenzen?
Soll ich den Roman, der mir so viel Kopfzerbrechen bereitet, abbrechen oder mich zwingen, weiterzuschreiben? Was ist, wenn ich meine Darlings nicht ermorden möchte? Wie trifft man souverän kreative Entscheidungen? Gerade dann, wenn man mit dem Schreiben anfängt, häufen sich irgendwann die Unsicherheiten. Man fragt sich ständig: Will ich abbrechen, weil es das richtige ist, oder renne ich nur vor unangenehmen Gefühlen weg?
Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen, oder lieber nicht? Oft hört man, dass das erste Projekt ein Lernprojekt sei. Das kann enorm demotivierend sein, schließlich stecken viele Stunden Arbeit, Leidenschaft und Kreativität im ersten Projekt. Gleichzeitig nagen die Zweifel: Ist das Werk gut genug als Debüt? Was sagt es über mich Habe ich genug gelernt? Bin ich bereit?
Wie ist es, wenn man als Autorin – im metaphorischen Sinne – auf die Walz geht? In dieser Folge haben wir Lena Schätte bei uns zu Gast. Sie ist Stand heute – Sommer 2026 – Stadtschreiberin der Stadt Erfurt und lebt momentan von verschiedenen Literatur- und Aufenthaltsstipendien. Eine eigene Wohnung hat sie nicht.
Resilienz. Das Wort zierte eine Weile viele Bestsellerwände und doch sind sich viele Menschen unsicher, was genau es bedeutet. Manche denken, es bedeutet, keine Emotionen mehr zu haben, abgebrüht und kühl und damit überlegen zu sein. Andere denken es bedeutet so viel wie „die Zähne zusammenbeißen und durchpowern“.
Hast du schon einmal erlebt, dass eine Geschichte dich völlig in ihren Bann gezogen hat? Dass du für die Dauer des Lesens deinen Alltag und dein Umfeld vergessen und die Erzählung völlig als Realität angenommen hast? Wenn dir das bekannt ist, dann weißt du sicher, welche Kraft eine solche Geschichte entfalten kann. Echte Gefühle entstehen, man fühlt sich mit den Figuren verbunden wie mit guten Freunden oder exorbitanten Feinden, Verstand und Herz öffnen sich und man wird empfänglich für neue Ideen und Lektionen. Diesen Zustand nennt man auch „Immersion“ – also ein völliges „Eintauchen“. Und es gibt Mittel und Wege, den eigenen Text immersiver zu machen.