Trailer | Was euch hier erwartet
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Stolz hat viele verschiedene Facetten. Manche Menschen empfinden Stolz, wenn sie eine Herausforderung gemeistert haben oder Teil von einer Gruppe sind, mit der sie sich identifizieren. Andere sind stolz auf Besitztümer, die sie sich erarbeitet haben. Man kann stolz darauf sein, wer man ist und wie man sich entwickelt hat oder sogar auf die Erfolge einer Person, die einem nahesteht. Doch was genau ist „Stolz“? Und welchen Zweck erfüllt er für das Individuum?
Ich bin neidisch. Diesen Satz habe ich in letzter Zeit öfter gehört, vorgebracht wie eine Enthüllung. Ich traue mich das jetzt zuzugeben. Aber Neid ist ja auch ein wichtiges Gefühl. Es zeigt uns, was wir wollen. Und ich bin ja auch nur neidisch, nicht missgünstig. Da ist es: Missgunst, ein Gefühl, für dass wir uns schämen sollten. In einer Reihe mir Verbitterung. Verachtung. Häme. Es gibt Gefühle, die sind so hässlich, dass wir sie besser verstecken. Gefühle, die als Makel gelten, als würde man mit ihnen zugeben, eine dunkle Seite zu haben.
Ende gut, alles gut? So einfach ist es leider nicht. Viele Dinge, die man anfängt, verlieren im Laufe des Weges an Glanz oder Sinnhaftigkeit – das Schreibprojekt läuft ins Leere und wird uninteressant, der Urlaub wird zur gesundheitlichen Belastung, das Hobby erfüllt einen nicht mehr. Viele Menschen mit Neurodivergenz haben schon früh gehört, sie sollen doch „mal etwas zu Ende bringen“ und „nicht immer gleich das Handtuch schmeißen.“ Das führt zu Unsicherheit – wann ist es in Ordnung, etwas abzubrechen? Und wann gibt man einfach zu früh auf?
Wir sprechen in dieser Folge über das Thema Erwartungen. Warum haben wir sie? Was ist gut und schlecht daran? Wie geht man damit um, wenn die Erwartungen enttäuscht werden und sollten wir uns angewöhnen realistischere Erwartungen zu haben?
Jedes Jahr findet wieder die Leipziger Buchmesse statt. Dieses Jahr waren wir auch wieder dabei, um Bücher zu kaufen, zu quatschen und vor allem um uns selbst zu motivieren, weiter an unseren Projekten zu arbeiten. Zu dritt haben wir für die Dauer der Messe eine kleine Autorinnen-WG gegründet. Zum Abschluss der Messe unterhalten wir uns mit unserer Messe-Mitbewohnerin und Autorin Hanna Bergmann noch einmal über unsere Messe-Erfahrung, das was uns gefallen hat, und warum die Messe trotzdem schwierig ist.
Die Räume, in denen wir uns bewegen, beeinflussen auch unser Innenleben. Dabei spielen sowohl praktische als auch psychologische Aspekte eine Rolle. Fragen wie: Ist es ordentlich? Sind die Dinge so angeordnet, dass sie mich an Alltagsaufgaben oder gewünschte Gewohnheiten erinnern und bei der Durchführung unterstützen? Oder behindern sie mich eher? Fühle ich mich wohl oder unwohl? Fällt es mir leicht, innerlich ruhig zu sein, wenn ich nach Hause komme? Welchen Platz wähle ich in einem Restaurant? Welches Restaurant wähle ich? Wähle ich überhaupt Restaurants?
Selfpublishing ist inzwischen eine echte Alternative zum traditionellen Weg über Agentur und Verlag. Viele junge Selfpublisher:innen entscheiden sich bewusst für diesen Weg, weil er mit Kontrolle und Flexibilität verbunden ist. Ich zögere. Ich bewundere die erfolgreichen Selfpublisher:innen, die mit Mut und Fokus am Werk sind, aber ich habe Schwierigkeiten mich selbst in dieser Rolle zu sehen. Habe ich relevante, nachvollziehbare Bedenken oder einfach nur Angst?
Der Wortwelten Buchpreis wurde im Rahmen der gleichnamigen Buchmesse in Münster im November 2025 verliehen. Dafür habe ich (Erina) als Jurorin viele verschiedene Texte gelesen, manche nur in Teilen, manche ganz, und mir ist aufgefallen, dass mir einige wesentlich besser gefallen haben als andere. Obwohl wir ein vorgegebenes Punktesystem hatten, habe ich mich gefragt, was meine persönlichen Bewertungskriterien sind und wie konkret sie sich äußern. Welche Elemente haben gut funktioniert, welche weniger gut? Was hätten einige Texte besser machen können? Was haben andere besonders gut gemacht? Was können wir als Autorinnen von diesen Erfahrungen für unser eigenes Schreiben lernen?
Ich liebe kleine Spiele. Manchmal ein bisschen zu sehr. Aber man kann diese Affinität ja auch für seine Zwecke nutzen. Stichwort: Gamification. Wir reden in dieser Folge darüber, warum das funktioniert, was wir schon ausprobiert haben und was für Gefahren dabei bestehen können.
Welche Arbeitsschritte stecken hinter der Veröffentlichung einer Kurzgeschichtensammlung?