Trailer | Was euch hier erwartet
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Wir alle kennen sie, die leidigen Plotstrukturen. Es gibt unzählige da draußen und jeder Schreibpodcast, der etwas auf sich hält, spricht früher oder später über das Thema. Warum haben wir das noch nicht getan? Die Antwort ist simpel, wir hatten noch keine Lust dazu. Bis jetzt.
Wenn ich meine Mitmenschen von etwas überzeugen will, dann bereite ich im Kopf oft eine ganze Reihe von Argumenten vor. Und meistens brauche ich die gar nicht, weil schon nach dem ersten Argument klar ist, dass das eine gute Idee ist und gemacht wird. Aber ich habe doch die ganzen tollen Argumente vorbereitet. Und will sie jetzt ganz dringend noch loswerden. Statt mein Anliegen damit hieb und stichfest zu machen, nerve ich mein Gegenüber an diesem Punkt nur noch. Das ist nur ein Beispiel für Overexplaining. Im Leben und im Roman neigen wir, insbesondere mit ADHS dazu, Dinge überzuerklären. Und genau darum geht es in dieser Folge.
Manchmal, wenn mir die Arbeit an meinem Roman über den Kopf wächst und ich frustriert davon bin, wie lange alles dauert, sehne ich mich nach Knappheit. Da ich Musik liebe, denke ich immer wieder darüber nach, Songs zu schreiben. Doch wo anfangen? Und worüber? Und wie überhaupt? Sobald ich die Gitarre in die Hand nehme, blockiere ich innerlich. Also habe ich Anne eine Sprachnachricht geschickt und sie gebeten, dass wir mal über das Thema sprechen. Immerhin hat sie schon mehrere Songs geschrieben und Kurse besucht. Sicherlich verhelfen wir uns gegenseitig zu der einen oder anderen Epiphanie.
Julia macht ihren Podcast „Bücher und Sonntage“ seit 2020 und hatte schon viele illustre Gäste, unter anderem Cornelia Funke oder Sebastian Fitzek. Wir sprechen mit ihr darüber, was ihr Podcast mit ihr und ihrer eigenen Autorinnentätigkeit macht – und auch darüber, was wir daraus mitnehmen können.
Im Umgang miteinander kommt es manchmal zu unangenehmen Situationen. Neben direkten und offensiven Beleidigungen gibt es auch Momente, wo man sich auf subtilem Wege beleidigt fühlt. Vielleicht wähnt man sich durch einen witzigen gemeinten Kommentar herabgewürdigt, vielleicht ist die andere Person passiv aggressiv, vielleicht handelt es sich um ein Missverständnis. Hier stellt sich oft die Frage: Wurde ich jetzt tatsächlich beleidigt oder bin ich zu empfindlich? Und wie spricht man sowas an?
Kinder, wie die Zeit vergeht. Und schon sind wir bei Folge 100 angelangt. Wir haben Energie, Spaß und Arbeit in jede einzelne Folge gesteckt und dürfen uns jetzt dafür feiern! Und damit kommen wir auch schon zum Problem: Denn wie feiert man so einen Meilenstein? Im Vorfeld der Folge kam statt Vorfreude eher Druck auf. Und deswegen haben wir beschlossen, statt einer fancy Sonderfolge eine Folge zu genau diesem Thema zu machen: Meilensteine.
Wir haben gemeinsam „Agnes Auberts zauberhafte Katzenzuflucht“ von Heather Fawcett gelesen. Darin versucht Agnes, die Betreiberin einer Katzenauffangstation, ihre Schützlinge vor dem Kreuzfeuer magischer Kämpfe zu bewahren. Ein Hexenmeister mit einer finsteren Reputation wird von Seinesgleichen gejagt, weil er angeblich ein bestimmtes Artefakt besitzt. Und er versteckt sich natürlich ausgerechnet im Keller der Katzenzuflucht. Es kommt, wie es kommen muss: widerwillige Annäherung, wachsende Zuneigung, eine sich aufbauende Liebesgeschichte und natürlich jede Menge Katzen.
Ich den ersten Tagen einer neuen Routine bin ich voll motiviert. Der Reiz des Neuen hält mich bei der Stange, der ungebrochene Streak macht zufrieden, ich habe das Gefühl: Endlich habe ich mein Leben im Griff. Und dann kommt unweigerlich etwas dazwischen. Das ist der Punkt, an dem ich meine schöne, neue, glänzende Routine wieder aufgebe. Und weil ich darauf keine Lust mehr habe, und meine Routinen endlich mal länger als bis zum ersten Hindernis halten will, sprechen wir in dieser Folge darüber, wie man eine unperfekte Routine hält – auch über Unterbrechungen hinweg.
Nach der Geburt ihres ersten Kindes hat Hanna den Sprung vom Journalismus in die Buchwelt gewagt. Sie hat einen Roman geschrieben, sich als Lektorin selbstständig gemacht und ein Coaching-Business aufgebaut. Und dann ging nichts mehr. Panikattacken, Depressionen, ADHS-Diagnose. In dieser Folge sprechen wir offen über diese Zeit.
Manchmal wollen wir einfach nur, dass uns jemand sagt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Dass wir das, was wir machen, gut machen. Wir wollen Bestätigung von außen. Als Autorinnen äußert sich das oft in dem Wunsch, eine Agentur oder einen Verlag zu finden, Preise zu gewinnen, gelesen zu werden. Aber warum ist uns das so wichtig?