Trailer | Was euch hier erwartet
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Es wird geschnüffelt und gegraben,
die Bunnys sind angebraint
und suchen nach Windungen zum schnozzlen.
Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen, oder lieber nicht? Oft hört man, dass das erste Projekt ein Lernprojekt sei. Das kann enorm demotivierend sein, schließlich stecken viele Stunden Arbeit, Leidenschaft und Kreativität im ersten Projekt. Gleichzeitig nagen die Zweifel: Ist das Werk gut genug als Debüt? Was sagt es über mich Habe ich genug gelernt? Bin ich bereit?
Wie ist es, wenn man als Autorin – im metaphorischen Sinne – auf die Walz geht? In dieser Folge haben wir Lena Schätte bei uns zu Gast. Sie ist Stand heute – Sommer 2026 – Stadtschreiberin der Stadt Erfurt und lebt momentan von verschiedenen Literatur- und Aufenthaltsstipendien. Eine eigene Wohnung hat sie nicht.
Resilienz. Das Wort zierte eine Weile viele Bestsellerwände und doch sind sich viele Menschen unsicher, was genau es bedeutet. Manche denken, es bedeutet, keine Emotionen mehr zu haben, abgebrüht und kühl und damit überlegen zu sein. Andere denken es bedeutet so viel wie „die Zähne zusammenbeißen und durchpowern“.
Hast du schon einmal erlebt, dass eine Geschichte dich völlig in ihren Bann gezogen hat? Dass du für die Dauer des Lesens deinen Alltag und dein Umfeld vergessen und die Erzählung völlig als Realität angenommen hast? Wenn dir das bekannt ist, dann weißt du sicher, welche Kraft eine solche Geschichte entfalten kann. Echte Gefühle entstehen, man fühlt sich mit den Figuren verbunden wie mit guten Freunden oder exorbitanten Feinden, Verstand und Herz öffnen sich und man wird empfänglich für neue Ideen und Lektionen. Diesen Zustand nennt man auch „Immersion“ – also ein völliges „Eintauchen“. Und es gibt Mittel und Wege, den eigenen Text immersiver zu machen.
In der heutigen Folge geht es um Demand Avoidance. Demand Avoidance beschreibt das innere Ausweichen, Blockieren oder den Widerstand, der entsteht, sobald jemand eine Anforderung an einen stellt. Und dabei geht es nicht immer um große Aufgaben. Manchmal reicht es schon, dass man eine Nachricht beantworten soll oder ein Bild aufhängen. Wir sprechen darüber, warum dieses Vermeidungsverhalten bei ADHS auftritt, warum es nichts mit Faulheit oder Trotz zu tun hat, und weshalb dieser Widerstand eher eine instinktive Schutzreaktion ist, als eine bewusste Entscheidung.
Bevor ich das Haus verlasse, überprüfe ich mehrfach, ob ich den Schlüssel eingepackt habe. Wenn ich Entscheidungen treffe, dann stelle ich sie spätestens am nächsten Tag in Frage. Und manchmal entscheide ich gar nicht erst selbst, sondern frage direkt eine andere Person, was ich machen soll. Warum? Weil ich mir selbst nicht vertraue. Und so geht es vielen Menschen mit ADHS. In dieser Folge tauschen wir uns über unsere Erfahrungen mit diesem Thema aus und schauen uns an, warum es uns so geht und wie wir damit umgehen können.
Stolz hat viele verschiedene Facetten. Manche Menschen empfinden Stolz, wenn sie eine Herausforderung gemeistert haben oder Teil von einer Gruppe sind, mit der sie sich identifizieren. Andere sind stolz auf Besitztümer, die sie sich erarbeitet haben. Man kann stolz darauf sein, wer man ist und wie man sich entwickelt hat oder sogar auf die Erfolge einer Person, die einem nahesteht. Doch was genau ist „Stolz“? Und welchen Zweck erfüllt er für das Individuum?
Ich bin neidisch. Diesen Satz habe ich in letzter Zeit öfter gehört, vorgebracht wie eine Enthüllung. Ich traue mich das jetzt zuzugeben. Aber Neid ist ja auch ein wichtiges Gefühl. Es zeigt uns, was wir wollen. Und ich bin ja auch nur neidisch, nicht missgünstig. Da ist es: Missgunst, ein Gefühl, für dass wir uns schämen sollten. In einer Reihe mir Verbitterung. Verachtung. Häme. Es gibt Gefühle, die sind so hässlich, dass wir sie besser verstecken. Gefühle, die als Makel gelten, als würde man mit ihnen zugeben, eine dunkle Seite zu haben.
Ende gut, alles gut? So einfach ist es leider nicht. Viele Dinge, die man anfängt, verlieren im Laufe des Weges an Glanz oder Sinnhaftigkeit – das Schreibprojekt läuft ins Leere und wird uninteressant, der Urlaub wird zur gesundheitlichen Belastung, das Hobby erfüllt einen nicht mehr. Viele Menschen mit Neurodivergenz haben schon früh gehört, sie sollen doch „mal etwas zu Ende bringen“ und „nicht immer gleich das Handtuch schmeißen.“ Das führt zu Unsicherheit – wann ist es in Ordnung, etwas abzubrechen? Und wann gibt man einfach zu früh auf?
Wir sprechen in dieser Folge über das Thema Erwartungen. Warum haben wir sie? Was ist gut und schlecht daran? Wie geht man damit um, wenn die Erwartungen enttäuscht werden und sollten wir uns angewöhnen realistischere Erwartungen zu haben?