Hast du das schonmal erlebt? Du möchtest schreiben, aber du redest dir ein, dass du es erst darfst, wenn die Spülmaschine ausgeräumt ist. Du willst einen Partner finden, aber immer, wenn es mit jemandem ernster wird, findest du einen Fehler, der dich die Beziehung beenden lässt. Manchmal halten wir uns selbst von den Dingen ab, die wir eigentlich tun möchten – weil wir Angst haben. Angst vor negativen Gefühlen, Angst vor Versagen, Angst davor, verletzt zu werden. Doch warum lassen wir diese Angst unser Leben bestimmen? Und was kann man dagegen tun?

Höre dir die aktuelle Folge an:
Selbstsabotage kann viele Gesichter haben
Sie kann aussehen wie die Spülmaschine, die wir ausräumen, um uns vom Schreiben abzuhalten oder wie der erste Satz, den wir wieder und wieder überarbeiten, ehe wir den Rest der Geschichte schreiben.
Prokrastination und Perfektionismus.
Aber auch die Stimmen, die wir im Laufe unseres Lebens verinnerlicht haben und die uns jede neue Idee sofort ausreden, ehe es andere tun können – du bist nicht gut genug, um das zu tun. Du wirst scheitern. Komm, mach dir doch nichts vor. Ist das nicht ein wenig unrealistisch?
Selbstsabotage ist oft der Versuch unseres Gehirns, uns zu schützen. Oder uns auf etwas hinzuweisen.
Sich selbst zu sabotieren kann ein Akt der Rebellion sein
Man bekommt von außen gesagt, man sabotiere sich selbst. Aber in Wahrheit rebelliert der Verstand nur gegen übergestülpte Erwartungen, die gar nicht dem eigenen Wesen entsprechen.
Dann kann sie ein Hinweis sein.
Vielleicht sabotierst du dein Studium, indem du mehr feierst als lernst, weil du eigentlich lieber eine Ausbildung zur Tischlerin machen würdest. Vielleicht verlegst du deine Sportschuhe, weil deine Partnerin erwartet, dass du joggen gehst, du selbst aber immer nur Schmerzen hast, wenn du es tust.
Im Kern liegt oftmals Angst
Angst vor der leeren Seite.
Angst davor, dass das neue Projekt, das einen im Kopf so begeistert, auch mühselig wird, sobald man es zu schreiben beginnt.
Angst davor, abgelehnt oder gedemütigt zu werden.
Angst vor Versagen.
Vielleicht ist der richtige Weg, mit einer wahrgenommenen Selbstsabotage umzugehen nicht, sich selbst zu züchtigen, sondern die zugrundeliegende Angst zu identifizieren.
Ist sie vielleicht gerechtfertigt? Wie kann ich sie besänftigen?
Wichtig ist – wie so oft: Wohlwollend mit sich selbst umzugehen.
All das und noch mehr hörst du in dieser Folge.
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