#66 Selbstverwirklichung | Ist es ein Grundbedürfnis sein Leben zu gestalten?

In der Maslowschen Bedürfnishierarchie lungert oben eine kleine Idee namens „Selbstverwirklichung.“ Wenn alle anderen menschlichen Bedürfnisse erfüllt sind, wird irgendwann der Wunsch nach einem Ausdruck der inneren Wirklichkeit und der Gestaltung des eigenen Lebens laut. Doch was genau heißt es, das eigene Leben zu gestalten? Handelt es sich dabei wirklich um ein menschliches Grundbedürfnis oder um ein Phänomen unserer modernen Gesellschaft? Und was sind die Herausforderungen, die einem begegnen, wenn man sich zum ersten Mal damit auseinandersetzt?

Höre dir die aktuelle Folge an:

Selbstverwirklich heißt nicht Selbstoptimierung

Heutzutage wird von uns regelrecht erwartet, unser Leben zu gestalten und unsere Individualität komplett auszuleben. Zumindest wird einem das auf Social Media immer wieder suggeriert.

Doch es soll bei dem Thema nicht um Selbstoptimierung und der Erfüllung von äußeren Ansprüchen gehen, sondern darin, sich in seinem Leben möglichst wohl und entfaltet zu fühlen.

Das kann auch bedeuten, dass man einige Lebensbereiche aus der Hand gibt und sich dafür entscheidet, nicht selbst zu gestalten.

Es ist okay, sich inspirieren zu lassen

Wenn man es nicht gewohnt ist, kann der Wunsch, sich selbst zu verwirklichen, überfordert sein. Man weiß vielleicht nicht wirklich, was einem gefällt oder was man sich wünscht.

Deswegen ist es nicht verwerflich, sich an anderen Menschen zu orientieren, sich an die Hand nehmen zu lassen und so Stück für Stück herauszufinden, worauf man selbst wert legt.

Wohlwollen ist wichtig

Selbstverwirklichung passiert nicht von jetzt auf gleich. Insbesondere, wenn man früher keinen Wert darauf gelegt hat. Es kann sein, dass die Menschen im Umfeld erst einmal irritiert reagieren, wenn man plötzlich Grenzen setzt oder sein Verhalten ändert. Das ist durchaus verständlich, immerhin durchbricht man damit bekannte Routinen und Erwartungshaltungen, auf die andere sich vielleicht verlassen haben. Es ist hier wichtig, sich selbst und auch den anderen gegenüber so lange wohlwollend zu sein, wie Verständnis ein Teil der Konversation bleibt.


All das und noch mehr hörst du in dieser Folge.

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