Manchmal, wenn mir die Arbeit an meinem Roman über den Kopf wächst und ich frustriert davon bin, wie lange alles dauert, sehne ich mich nach Knappheit. Da ich Musik liebe, denke ich immer wieder darüber nach, Songs zu schreiben. Doch wo anfangen? Und worüber? Und wie überhaupt? Sobald ich die Gitarre in die Hand nehme, blockiere ich innerlich. Also habe ich Anne eine Sprachnachricht geschickt und sie gebeten, dass wir mal über das Thema sprechen. Immerhin hat sie schon mehrere Songs geschrieben und Kurse besucht. Sicherlich verhelfen wir uns gegenseitig zu der einen oder anderen Epiphanie.
In dieser Folge sprechen wir über Hürden, Fehler und die Parallelen und Unterschiede zwischen Songwriting und dem Schreiben eines Romans.

Höre dir die aktuelle Folge an:
Auch Songs erzählen Geschichten
Sie reißen schneller mit, wenn es eine Entwicklung gibt, eine Steigung, und jedes einzelne Element etwas Neues hinzufügt.
Theorie kann beim Songwriting helfen, aber sie kann auch hemmen
Kreativität ist ein sehr persönlicher Prozess und es kann viel Freude und Befriedigung liefern, etwas aus sich selbst zu schöpfen. Wenn man nicht aufpasst und zu handwerklich dran geht, geht vielleicht auch etwas verloren.
Zusammen oder alleine?
Musik hat – mehr noch als Romanschreiben – eine gemeinschaftliche Komponente. Vielleicht macht das für manche den Reiz aus: mit anderen zusammen zu singen und zu komponieren.
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