Gespickt mit eigenen Erfahrungen, Einsichten und Gedanken beleuchten wir hier das Thema Universal Design – also die Idee, Orte, Gegenstände, Apps oder anderes so zu gestalten, das sie für möglichst viele Leute nutzbar sind. Wie sieht so etwas bei ADHS aus? Hilft es allen oder bleiben Leute auf der Strecke? Was sind die Vor- und Nachteile und wo sind die Grenzen?

Höre dir die aktuelle Folge an:
Universal Design muss nicht perfelt sein
Universal Design ist eine schöne Idee, die jedoch niemals Perfektion erreichen kann. Dafür sind Menschen einfach zu unterschiedlich und verändern sich auch zu stark. Nichtsdestotrotz kann es die Welt hier und da ein wenig besser machen, wenn man das Thema in seine gestalterischen Überlegungen integriert.
Individuelle Anpassbarkeit ist wichtig
Grundsätzlich hängt die Idee nicht von einer perfekten Konstruktion ab, sondern davon, dass sie individuell anpassbar bleibt. Wenn man den Menschen ihre Autonomie lässt, zu entscheiden, was für sie am angenehmsten ist und ihnen dann die Tools an die Hand gibt, das in ihren Alltag einfließen zu lassen, ist vielen bereits geholfen.
Universal Design kann für alle wichtig sein
Bei dem Thema wird häufig über Menschen mit Behinderungen gesprochen. Obwohl es nicht nur um diese geht, ist das ein wichtiges Thema. Denn man darf nicht unterschätzen, dass jeder Mensch früher oder später einmal Behinderungserfahrungen macht – sei es durch Unfälle, Entwicklungen oder schlichtweg das Alter.
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