Autorenname: Erina Wissing

Schreiben

#95 U und E Literatur | Warum zieht man eine Grenze zwischen „ernst“ und „Unterhaltung“?

Wer sich mit dem deutschen Buchmarkt beschäftigt stolpert früher oder später über die Unterscheidung zwischen „E“ und „U“ Literatur. Das eine, so sagt man, eine ernsthafte und elitäre Form der schreibenden Kunst, die bilden, erziehen und zum Denken anregen soll, das andere eine Form der Unterhaltung, kurzweilig, oft flach und von der breiten Masse bevorzugt.

ADHS, Interview

#93 Autor:innen mit ADHS: Cara K. Lynn | Wie vernetzt man sich als Autorin mit ADHS?

In der heutigen Folge freuen wir uns sehr, Cara K. Lynn bei uns begrüßen zu dürfen. Wir kennen sie bereits aus unserer gemeinsamen Arbeit beim Zeilenschlinger Podcast – und darüber hinaus gefühlt von jeder Buchmesse und Veranstaltung, die wir in den letzten Jahren besucht haben. Sie ist immer dabei, mit vielen Leuten vernetzt und begegnet der Buchbubble mit einer offenen und einladenden Attitüde. Unter anderem sprechen wir mit ihr über das Vernetzen, ihre persönlichen Höhen und Tiefen als Autorin mit ADHS und ihre aktuellen Herausforderungen.

ADHS

#88 Universal Design | Gewinnen alle, wenn wir die Welt inklusiv gestalten?

Gespickt mit eigenen Erfahrungen, Einsichten und Gedanken beleuchten wir hier das Thema Universal Design – also die Idee, Orte, Gegenstände, Apps oder anderes so zu gestalten, das sie für möglichst viele Leute nutzbar sind. Wie sieht so etwas bei ADHS aus? Hilft es allen oder bleiben Leute auf der Strecke? Was sind die Vor- und Nachteile und wo sind die Grenzen?

Schreiben

#87 Reife vs. Vermeidung | Kann man zu lange an einem Buch schreiben?

Soll ich den Roman, der mir so viel Kopfzerbrechen bereitet, abbrechen oder mich zwingen, weiterzuschreiben? Was ist, wenn ich meine Darlings nicht ermorden möchte? Wie trifft man souverän kreative Entscheidungen? Gerade dann, wenn man mit dem Schreiben anfängt, häufen sich irgendwann die Unsicherheiten. Man fragt sich ständig: Will ich abbrechen, weil es das richtige ist, oder renne ich nur vor unangenehmen Gefühlen weg?

ADHS

#84 Resilienz | Wie hält man seine Gefühle aus?

Resilienz. Das Wort zierte eine Weile viele Bestsellerwände und doch sind sich viele Menschen unsicher, was genau es bedeutet. Manche denken, es bedeutet, keine Emotionen mehr zu haben, abgebrüht und kühl und damit überlegen zu sein. Andere denken es bedeutet so viel wie „die Zähne zusammenbeißen und durchpowern“.

Schreiben

#83 Immersion | Wie entsteht Kopfkino beim Lesen?

Hast du schon einmal erlebt, dass eine Geschichte dich völlig in ihren Bann gezogen hat? Dass du für die Dauer des Lesens deinen Alltag und dein Umfeld vergessen und die Erzählung völlig als Realität angenommen hast? Wenn dir das bekannt ist, dann weißt du sicher, welche Kraft eine solche Geschichte entfalten kann. Echte Gefühle entstehen, man fühlt sich mit den Figuren verbunden wie mit guten Freunden oder exorbitanten Feinden, Verstand und Herz öffnen sich und man wird empfänglich für neue Ideen und Lektionen. Diesen Zustand nennt man auch „Immersion“ – also ein völliges „Eintauchen“. Und es gibt Mittel und Wege, den eigenen Text immersiver zu machen.

ADHS

#80 Stolz | Warum empfinden wir Stolz und wie gehen wir damit um?

Stolz hat viele verschiedene Facetten. Manche Menschen empfinden Stolz, wenn sie eine Herausforderung gemeistert haben oder Teil von einer Gruppe sind, mit der sie sich identifizieren. Andere sind stolz auf Besitztümer, die sie sich erarbeitet haben. Man kann stolz darauf sein, wer man ist und wie man sich entwickelt hat oder sogar auf die Erfolge einer Person, die einem nahesteht. Doch was genau ist „Stolz“? Und welchen Zweck erfüllt er für das Individuum?

ADHS

#78 Abbrechen | Wie entscheidet man, wann es an der Zeit ist, etwas loszulassen?

Ende gut, alles gut? So einfach ist es leider nicht. Viele Dinge, die man anfängt, verlieren im Laufe des Weges an Glanz oder Sinnhaftigkeit – das Schreibprojekt läuft ins Leere und wird uninteressant, der Urlaub wird zur gesundheitlichen Belastung, das Hobby erfüllt einen nicht mehr. Viele Menschen mit Neurodivergenz haben schon früh gehört, sie sollen doch „mal etwas zu Ende bringen“ und „nicht immer gleich das Handtuch schmeißen.“ Das führt zu Unsicherheit – wann ist es in Ordnung, etwas abzubrechen? Und wann gibt man einfach zu früh auf?

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