Schreiben

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#105 Plotstruktur | Wie plant man einen Roman?

Wir alle kennen sie, die leidigen Plotstrukturen. Es gibt unzählige da draußen und jeder Schreibpodcast, der etwas auf sich hält, spricht früher oder später über das Thema. Warum haben wir das noch nicht getan? Die Antwort ist simpel, wir hatten noch keine Lust dazu. Bis jetzt.

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#103 Songwriting | Wie sagt man viel auf wenig Raum?

Manchmal, wenn mir die Arbeit an meinem Roman über den Kopf wächst und ich frustriert davon bin, wie lange alles dauert, sehne ich mich nach Knappheit. Da ich Musik liebe, denke ich immer wieder darüber nach, Songs zu schreiben. Doch wo anfangen? Und worüber? Und wie überhaupt? Sobald ich die Gitarre in die Hand nehme, blockiere ich innerlich. Also habe ich Anne eine Sprachnachricht geschickt und sie gebeten, dass wir mal über das Thema sprechen. Immerhin hat sie schon mehrere Songs geschrieben und Kurse besucht. Sicherlich verhelfen wir uns gegenseitig zu der einen oder anderen Epiphanie.

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#95 U und E Literatur | Warum zieht man eine Grenze zwischen „ernst“ und „Unterhaltung“?

Wer sich mit dem deutschen Buchmarkt beschäftigt stolpert früher oder später über die Unterscheidung zwischen „E“ und „U“ Literatur. Das eine, so sagt man, eine ernsthafte und elitäre Form der schreibenden Kunst, die bilden, erziehen und zum Denken anregen soll, das andere eine Form der Unterhaltung, kurzweilig, oft flach und von der breiten Masse bevorzugt.

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#92 Lesen beim Schreiben | Fördert lesen das Schreiben oder lenkt es ab?

Ich liebe es zu lesen. Seit ich Buchstaben entziffern kann, ist Lesen eines meiner liebsten Hobbies. Und das trifft sich gut, denn Lesen hat viele positive Effekte auf uns als Menschen und als Autorinnen. 

In dieser Folge sprechen wir darüber welchen Einfluss es auf uns hat, wenn wir während des Schreibens Romane lesen, wann es förderlich und wann es schädlich sein kann und warum Lesen auch unabhängig vom Schreiben eine tolle Sache ist.

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#90 Intrinsische Motivation | Kann man etwas wollen und trotzdem nicht intrinsisch motiviert sein?

Es gibt Dinge, die will ich wirklich tun. Meinen Roman schreiben, zum Beispiel. Und gleichzeitig kann ich mich einfach nicht aufraffen, mich dran zu setzen. In einer früheren Folge habe ich mal erwähnt, dass intrinsische Motivation, also die Motivation, bei der man eine Tätigkeit um der Tätigkeit willen macht, für mich ein schwieriges Thema ist. Weil ich ohne Aussicht auf zusätzliche Belohnungen vermutlich nur noch essen, schlafen und fernsehen würde. 

Aber stimmt das tatsächlich? Was ist intrinsische Motivation, was bedeutet das? Kann man etwas wirklich wollen und trotzdem nicht intrinsisch motiviert sein? Und wenn ja, kann man sich dazu bringen intrinsisch motiviert zu sein? Darüber sprechen wir in dieser Folge.

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#87 Reife vs. Vermeidung | Kann man zu lange an einem Buch schreiben?

Soll ich den Roman, der mir so viel Kopfzerbrechen bereitet, abbrechen oder mich zwingen, weiterzuschreiben? Was ist, wenn ich meine Darlings nicht ermorden möchte? Wie trifft man souverän kreative Entscheidungen? Gerade dann, wenn man mit dem Schreiben anfängt, häufen sich irgendwann die Unsicherheiten. Man fragt sich ständig: Will ich abbrechen, weil es das richtige ist, oder renne ich nur vor unangenehmen Gefühlen weg?

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#86 Debütroman | Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen?

Sollte man das erste Buch, das man schreibt, veröffentlichen, oder lieber nicht? Oft hört man, dass das erste Projekt ein Lernprojekt sei. Das kann enorm demotivierend sein, schließlich stecken viele Stunden Arbeit, Leidenschaft und Kreativität im ersten Projekt. Gleichzeitig nagen die Zweifel: Ist das Werk gut genug als Debüt? Was sagt es über mich Habe ich genug gelernt? Bin ich bereit?

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#83 Immersion | Wie entsteht Kopfkino beim Lesen?

Hast du schon einmal erlebt, dass eine Geschichte dich völlig in ihren Bann gezogen hat? Dass du für die Dauer des Lesens deinen Alltag und dein Umfeld vergessen und die Erzählung völlig als Realität angenommen hast? Wenn dir das bekannt ist, dann weißt du sicher, welche Kraft eine solche Geschichte entfalten kann. Echte Gefühle entstehen, man fühlt sich mit den Figuren verbunden wie mit guten Freunden oder exorbitanten Feinden, Verstand und Herz öffnen sich und man wird empfänglich für neue Ideen und Lektionen. Diesen Zustand nennt man auch „Immersion“ – also ein völliges „Eintauchen“. Und es gibt Mittel und Wege, den eigenen Text immersiver zu machen.

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#74 Selfpublishing | Haben wir Angst davor, unsere Texte selbst zu veröffentlichen?

Selfpublishing ist inzwischen eine echte Alternative zum traditionellen Weg über Agentur und Verlag. Viele junge Selfpublisher:innen entscheiden sich bewusst für diesen Weg, weil er mit Kontrolle und Flexibilität verbunden ist. Ich zögere. Ich bewundere die erfolgreichen Selfpublisher:innen, die mit Mut und Fokus am Werk sind, aber ich habe Schwierigkeiten mich selbst in dieser Rolle zu sehen. Habe ich relevante, nachvollziehbare Bedenken oder einfach nur Angst?

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